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Erdkröte
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Die Erdkröte (Bufo bufo) ist ein hÀufiger und im palÀarktischen Raum weit verbreiteter Froschlurch aus der Gattung der Echten Kröten innerhalb der Familie der Kröten (Bufonidae). Nach heutiger Auffassung handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine einheitliche biologische Art, sondern um einen Komplex mehrerer Taxa, deren genaue systematische Stellung und Abgrenzung derzeit unklar ist.cite-ref-glandt2010-1-0[1]

In der Erstbeschreibung nannte Carl von LinnĂ© die Art zunĂ€chst Rana bufo, ordnete sie also als „Frosch“ in der Gattung Rana ein.


Contents

‱ Merkmale
‱ Lebensraum
‱ Feinde
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Merkmale

Die KörperlĂ€nge der MĂ€nnchen betrĂ€gt in Mitteleuropa bis zu neun Zentimeter, die Weibchen werden bis zu zwölf Zentimeter lang. Weibliche sĂŒdeuropĂ€ische Vertreter der (umstrittenen) Unterart Bufo bufo spinosus, die unter anderem spitze Hornwarzen und weiße Flecken aufweisen, können bis zu 15 Zentimeter Kopf-Rumpf-LĂ€nge erreichen. Ein laichbereites Weibchen der Nominatform kann ausnahmsweise mehr als 150 Gramm wiegen; die meisten erwachsenen Erdkröten in Mitteleuropa haben jedoch ein Gewicht ungefĂ€hr zwischen 30 und 50 Gramm (MĂ€nnchen) bzw. zwischen 50 und 100 Gramm (Weibchen). Die relativ plumpen Tiere besitzen einen gedrungenen, oberseits von warzigen HautdrĂŒsen ĂŒbersĂ€ten Körper mit einem breiten, kurzschnauzig gerundeten Kopf. An dessen Hinterseite fallen stark hervortretende, paarige, bohnenförmige DrĂŒsen (Parotiden) auf, die Hautgifte zur Abwehr von Fressfeinden enthalten. Die Oberseite ist meist grau- bis rotbraun; die MĂ€nnchen sind manchmal schwarzbraun oder auch hell-lehmfarben, wĂ€hrend die Weibchen mehr Rotanteile haben. Es können auch, vorwiegend bei MĂ€nnchen, verwaschen wirkende dunkle Flecken vorhanden sein. Die Unterseite ist bei beiden Geschlechtern schmutzigweiß und dabei durchgehend grau-schwarz gesprenkelt. Die Pupillen sind waagerecht elliptisch geformt, die Iris erscheint kupferfarben bis rotgolden („bernsteinfarben“). Erdkröten haben recht kurze Hinterbeine und bewegen sich auf allen vieren schreitend, bei Beunruhigung aber auch hĂŒpfend vorwĂ€rts. Die MĂ€nnchen können zur Paarungszeit auch an den braunen bis schwarzen Brunstschwielen der jeweils drei inneren Finger erkannt werden. Zudem haben sie krĂ€ftigere Vorderbeine, einen flacheren Kopf und bleiben im Durchschnitt kleiner als die Weibchen. ErdkrötenmĂ€nnchen besitzen, anders als etwa Wechsel- oder Kreuzkröten, keine Schallblasen.

Verbreitung

Die Erdkröte ist neben dem Grasfrosch, dem Teichfrosch und dem Teichmolch die hĂ€ufigste Amphibienart in Europa. Sie ist auf fast dem gesamten Kontinent verbreitet und fehlt nur in Irland, auf Island und im Ă€ußersten Norden Skandinaviens. Dort erstreckt sich ihr Areal bis zum 68. nördlichen Breitengrad. Auch in den MittelmeerlĂ€ndern hat die Erdkröte eine weite Verbreitung, fehlt aber auf vielen Mittelmeerinseln wie den Balearen, Korsika, Sardinien, Malta und Kreta. Die Situation in Russland ist insbesondere im asiatischen Teil noch unzureichend dokumentiert, doch ist die Erdkröte auch dort in einem weiten Bereich anzutreffen. Als östlichstes Vorkommen ist heute das sibirische Irkutsk am Baikalsee anzusehen; Angaben ĂŒber Erdkröten im fernen Osten Russlands bis hin zur Insel Sachalin sowie Japan beziehen sich auf inzwischen ausgegliederte, frĂŒhere Unterarten (siehe unten). Auch die Angaben aus Nordwestafrika, im Norden von Marokko, Algerien und Tunesien, sowie von der Iberischen Halbinsel beziehen sich auf die von vielen Autoren inzwischen zur eigenen Art erhobenen Bufo spinosus. Sie gehört damit zu den am weitesten verbreiteten Amphibien ĂŒberhaupt. In Deutschland kommt die Erdkröte nahezu flĂ€chendeckend von den KĂŒsten bis in die Almregion der Alpen vor. Auf den meisten Nordseeinseln fehlt sie allerdings.

Unterarten, Taxa

Die Erdkröte gehört in einen Artkomplex nahe verwandter und morphologisch Ă€hnlicher Arten, der „Bufo bufo-Artengruppe“.cite-ref-2[2] Nach neueren Untersuchungen ist diese in eine östliche Artengruppe ostasiatischer Arten, darunter Bufo andrewsi, Bufo bankorensis, Bufo gargarizans, Bufo japonicus und Bufo minshanicuscite-ref-3[3] und eine westliche Artengruppe, der auch Bufo bufo angehört, zu gliedern. Zur westlichen Artengruppe gehören neben Bufo bufo und ggf. Bufo spinosus zwei weitere Arten, die 2008 aus dem Talysch-Gebirge in Aserbaidschan und Iran beschriebene Bufo eichwaldicite-ref-4[4] und die auf den Kaukasus beschrĂ€nkte „Kaukasuskröte“ (Bufo verrucosissimus).

Folgt man der Ausgliederung von Bufo spinosus als eigener Art, besitzt die Art außer der Nominatform Bufo bufo bufo keine Unterarten mehr.

Die im mediterranen Bereich Europas, Kleinasiens und Nordwestafrikas morphologisch unterschiedene Unterart Mittelmeer-Erdkröte (Bufo bufo spinosus), welche grĂ¶ĂŸer und mit spitzen Hornwarzen und weißen Flecken versehen sein soll, ist nach neueren Untersuchungen in der frĂŒheren Form nicht aufrechtzuerhalten. Nach phylogenomischen Untersuchungen, anhand des Vergleichs homologer DNA-Sequenzen und nach Vergleich von Allozymen wurden die Erdkrötenpopulationen der iberischen Halbinsel, Nordwestafrikas und Frankreichs (sĂŒdwestlich einer Verbindungslinie zwischen Caen und Lyon) sowie der Kanalinsel Jerseycite-ref-5[5] von Ernesto Recuero und Kollegen 2012 als Bufo spinosus zur eigenen Art erhoben.cite-ref-6[6] Joan Garcia-Porta und Kollegen konnten anhand eigenstĂ€ndiger Daten dieselbe Differenzierung finden, behielten aber den Unterartrang der iberischen/nordafrikanischen Gruppe als Bufo bufo spinosus in neuer Abgrenzung bei.cite-ref-7[7] Obwohl es sich im Wesentlichen um morphologisch kaum unterscheidbare Kryptospezies handelt, sind nun auch morphologische Erkennungsmerkmale angegeben worden: Die bei Ansicht des Kopfs von oben divergent zueinander stehenden Parotiden sowie die Form der metatarsalen Tuberkel beim MĂ€nnchen.cite-ref-8[8] Tiere aus dem östlichen Mittelmeergebiet, die frĂŒher ebenfalls zur Unterart spinosus gerechnet wurden, gehören hingegen zur Nominatform von Bufo bufo; hier waren auch Versuche erfolglos, morphologische Differenzierungsmerkmale zu finden.cite-ref-9[9] Die Tiere sind zwar im SĂŒden etwas grĂ¶ĂŸer, aber die Merkmale variieren klinal.

Der Unterartstatus der in der zentralspanischen Sierra de Gredos beheimateten Bufo bufo gredosicola gilt als umstritten; möglicherweise handelt es sich lediglich um eine Hochgebirgsform von spinosus.cite-ref-glandt2010-1-1[1] Nach genetischen Untersuchungen ist die Unterart nicht gerechtfertigt.cite-ref-10[10]

Lebensraum

Als LandlebensrĂ€ume besiedeln sie ein breites Spektrum von Biotopen, das von WĂ€ldern ĂŒber halboffene Landschaften aus Wiesen, Weiden und Hecken bis zu naturnahen GĂ€rten reicht. Besonders bevorzugt werden krautreiche WĂ€lder (vor allem Laub- und MischwĂ€lder) ohne völligen Baumkronenschluss; im geschlossenen Hochwald ist die Siedlungsdichte etwas geringer. Auch Überflutungsauen werden nicht völlig gemieden, sind aber weniger gĂŒnstig. Im Vergleich zu anderen Amphibienarten kommt die Erdkröte hĂ€ufiger auch in wechselfeuchten bis trockenen WĂ€ldern vor. Streuobstwiesen und parkartige Landschaften werden wegen der abwechslungsreichen Strukturen besonders gerne bewohnt. Auch in trockeneren Habitaten (beispielsweise Weinbergen, Sandgruben) wird die Art angetroffen, meidet jedoch stark trockenwarme Stellen.

Ihr Auftreten in Siedlungsgebieten, Parks, GĂ€rten, SchrebergĂ€rten, Hinterhöfen, feuchten Kellern, Ruinen und Friedhöfen rechtfertigt die Bezeichnung „Kulturfolger“. Sogar inmitten von StĂ€dten kann man Erdkröten antreffen. Ungeeignet als Lebensraum sind vor allem intensiv genutzte Ackerlandschaften ohne Feldgehölze, flurbereinigte Weinberge und großflĂ€chige Nadelholz-Monokulturen. Auch dort, wo großflĂ€chig LaichgewĂ€sser fehlen, kann die Art nicht existieren.

Als FortpflanzungsgewĂ€sser werden vor allem mittelgroße bis grĂ¶ĂŸere Weiher, Teiche und Seen genutzt. Mit großer Stetigkeit werden StillgewĂ€sser im Wald oder in WaldnĂ€he besiedelt. Seichte und verlandende KleingewĂ€sser werden von der Erdkröte aber gemieden; ein ausreichend großer freier Wasserkörper ist Voraussetzung fĂŒr die Nutzung als Laichhabitat. Die Wassertiefe sollte dabei 50 Zentimeter nicht unterschreiten; ein schwacher Durchfluss wird toleriert. Wegen der Ungenießbarkeit der Larven laicht die Erdkröte im Gegensatz zu anderen Amphibien auch erfolgreich in Fischteichen.

Lebensweise

Die Erdkröte ist ein wechselwarmes Tier, das im Allgemeinen dĂ€mmerungsaktiv ist. TagsĂŒber ruhen die Tiere unter Steinen, zerfallenen Mauern, Totholz, Laub, GebĂŒschen oder in selbst gegrabenen Erdlöchern.

Den Winter verbringen Erdkröten in selbst gegrabenen Erdhöhlen in der Winterstarre. Falls ihr Winterquartier kurz von Frost betroffen ist, ĂŒberleben Kröten durch eine Art salzbasiertes Frostschutzmittel in ihrer KörperflĂŒssigkeit. Es versagt erst, wenn die Temperatur mehrere Grad unter Null sinkt, was den Tod der Kröte bedeutet.cite-ref-11[11]

Fortpflanzung

MitteleuropĂ€ische Erdkröten fĂŒhren im FrĂŒhjahr meist im Laufe des MĂ€rz ihre synchronen, oft massenhaften Wanderungen vom Winterquartier zum LaichgewĂ€sser durch. SpĂ€te FrosteinbrĂŒche fĂŒhren zur Unterbrechung der Wanderungen; die Tiere graben sich dann an Ort und Stelle ein und verharren in der Erde, bis die Wetterbedingungen eine Fortsetzung der Wanderung zulassen. Wegen ihrer langsamen Fortbewegung und ihres großen Aktionsradius sind Erdkröten in hohem Maße durch den Straßentod gefĂ€hrdet (vergleiche Kapitel „GefĂ€hrdung und Schutz“).

Sobald ein paarungsbereites MĂ€nnchen ein (vermeintliches) Weibchen erspĂ€ht, versucht es, auf dessen RĂŒcken zu klettern, und klammert sich nun mit seinen Armen hinter den Achseln des Weibchens fest (NĂ€heres dazu unter: Amplexus). Dies kann auch schon wĂ€hrend der Wanderung geschehen – dann lĂ€sst sich das MĂ€nnchen huckepack zum GewĂ€sser tragen. Da in vielen Erdkrötenpopulationen ein starker MĂ€nnchen-Überschuss herrscht (oft im VerhĂ€ltnis von 3 zu 1 oder noch mehr), ist dies ein opportunistisches Verhalten, um die Partnerfindung zu sichern. Nebenbuhler werden mit heftigen Tritten auf Distanz gehalten.

MĂ€nnliche Erdkröten stoßen im LaichgewĂ€sser selten einen leisen, langsamen Ruf aus, der wie „öök ... öök ... öök...“ klingt und manchmal auch metallisch knarrend ist. Dies ist meist außerhalb der relativ kurzen Laichzeit zu beobachten oder an GewĂ€ssern, an denen sich nur sehr wenige Erdkröten einfinden. Zur Paarfindung spielen die Balzrufe der MĂ€nnchen in gut frequentierten LaichgewĂ€ssern eine geringe Rolle, da Erdkröten oft in großen Gesellschaften immer wieder in demselben GewĂ€sser („Traditionslaicher“) und zudem zeitlich eng synchronisiert laichen. Kurze, lautere und rasch hintereinander ausgestoßene Laute (â€žĂŒk, ĂŒk, ĂŒk“) sind „Befreiungsrufe“ von MĂ€nnchen, die von anderen MĂ€nnchen irrtĂŒmlich geklammert werden. Diese LautĂ€ußerungen sind wesentlich hĂ€ufiger zu hören als die eigentlichen Paarungsrufe.

Der Laich wird in Form von SchnĂŒren abgegeben, die fĂŒnf bis acht Millimeter dick und je nach Dehnung etwa zwei bis vier (fĂŒnf) Meter lang werden. Die schwarzen Eier sind in der Regel in zweireihigen Ketten innerhalb der Gallerte angeordnet. Die LaichschnĂŒre werden von dem Krötenpaar um unter Wasser befindliche Strukturen (Äste, Wasserpflanzen) gewickelt, indem sie wĂ€hrend des Ablaichens umherschwimmen. Erst bei Austritt des Laiches aus der weiblichen Kloake gibt das MĂ€nnchen sein Sperma ab, wobei es mit seinen HinterfĂŒĂŸen einen Trichter formt. Unmittelbar vor der Laichabgabe bildet das Weibchen ein Hohlkreuz und löst wellenförmige Muskelkontraktionen aus, so wird dem MĂ€nnchen der richtige Zeitpunkt dazu signalisiert. Insgesamt 10 bis 20 LaichschĂŒbe mit Pausen dazwischen lassen den gesamten Laichvorgang etwa 6 bis 12 Stunden dauern. Die Anzahl der Eier eines Weibchens liegt meist bei 3000 bis 6000 (Extremwerte: 750 bis 8100); jedes hat einen Durchmesser von 1,5 bis 2 Millimetern.

Aus dem Laich entwickeln sich nach mehreren Tagen der Embryonalphase (die Dauer ist abhĂ€ngig von der Umgebungstemperatur) die Kaulquappen. Bei der Erdkröte sind diese einheitlich schwarz gefĂ€rbt und werden zuletzt bis zu 40 Millimetern lang. AbhĂ€ngig vom ErnĂ€hrungszustand und anderen UmwelteinflĂŒssen kann eine Larve aber auch etwas kleiner bleiben. Der obere Flossensaum des hinten abgerundeten Ruderschwanzes erreicht gerade das Rumpfende, ist also nicht besonders groß und breit. Die Larven schwimmen oft gesellig in breiten oder langgezogenen SchwĂ€rmen in oberen, wĂ€rmeren Wasserschichten und weiden Algen und Detritus von OberflĂ€chen ab. Stirbt ein Artgenosse, betĂ€tigen sich die anderen als Aasfresser. Nach etwa zweieinhalb bis drei Monaten Wasseraufenthalt erreichen die Kaulquappen die Metamorphose zum lungenatmenden, vierbeinigen Landtier und gehen oft in großen Mengen gleichzeitig ans Ufer. Der Volksmund spricht wegen der scheinbar plötzlich ĂŒberall herumwimmelnden Jungkröten von „Froschregen“. Die frisch umgewandelten LandgĂ€nger sind zuerst nur zwischen 7 und 12 mm groß. Dabei hat sich die KörperlĂ€nge nicht nur durch den zurĂŒckgebildeten Ruderschwanz reduziert, sondern auch der Rumpf schrumpft bei der Metamorphose zunĂ€chst etwas gegenĂŒber dem der Kaulquappe. Eine solche „Schrumpfungsumwandlung“ ist bei Froschlurchen nichts Ungewöhnliches.

Nach circa drei (bis fĂŒnf) Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. In freier Natur haben sie eine Lebenserwartung von wohl höchstens zehn bis zwölf Jahren; in Gefangenschaft ist eine Erdkröte auch schon 36 Jahre alt geworden.cite-ref-12[12]

ErnÀhrung

Die Nahrung der Erdkröten besteht aus WĂŒrmern, Schnecken, Asseln, Spinnen und unterschiedlichen Insekten, die sie auf ihren nĂ€chtlichen StreifzĂŒgen erbeuten. Der Zuschnappreiz – entweder ein Hervorschnellen der Zunge oder, bei grĂ¶ĂŸeren Objekten, ein Vorstoßen des gesamten Körpers und Zupacken mit den Kiefern – wird durch Bewegungen der Beute ausgelöst. Reglose Tiere werden von den Kröten nicht wahrgenommen. Die Beute wird im Ganzen verschlungen; beim Schlucken werden oft die AugĂ€pfel eingezogen. Erdkröten ziehen RegenwĂŒrmer vor dem Verzehr wie „Spaghetti“ durch ihre Finger, um Schmutzpartikel abzustreifen. GrĂ¶ĂŸere Erdkrötenpopulationen haben im „chemiefreien“ Gartenbau und in der Landwirtschaft eine Bedeutung bei der SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung.

HĂ€utung, Hautgifte

In unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden hĂ€uten sich die Tiere. Dazu wird die alte, aufplatzende Ă€ußere Hautschicht in windenden Bewegungen und unter weitem Maulaufreißen von den Gliedmaßen und dem Rumpf abgestreift und verschlungen.

Die HautdrĂŒsen der Kröten produzieren giftige Sekrete, die der passiven Abwehr von Fressfeinden, aber auch als Schutz vor Befall der Haut durch Mikroorganismen dienen. Sie enthalten unter anderem Bufadienolide, die Ă€hnlich wie das Digitalisgift des Fingerhuts wirken, sowie Bufotenine (eigentliches Bufotenin, Dehydrobufotenin, O-Methylbufotenin), die bei Fressfeinden den Blutdruck steigern und die motorischen Zentren von Gehirn und RĂŒckenmark lĂ€hmen. Weitere Inhaltsstoffe sind biogene Amine wie Adrenalin, Noradrenalin, Catecholamine, Dopamin und Epinin. Krötengifte sind die am lĂ€ngsten bekannten Tiergifte und wurden schon im Altertum als Heilmittel verwendet.

Feinde

Zu den Fressfeinden der Erdkröte gehören Beutegreifer wie unter anderem Marderarten, Katzen, WaschbĂ€ren, Marderhunde, Schlangen wie die Ringelnatter und einige Greif- und Rabenvögel sowie Graureiher. Jungkröten werden auch von Singvögeln und großen LaufkĂ€fern erbeutet. Den Kaulquappen stellen vor allem Raubfische wie EuropĂ€ischer Hecht und Flussbarsch sowie Larven von Wasserinsekten, etwa des GelbrandkĂ€fers oder von Großlibellen, nach.

Zu den natĂŒrlichen Feinden zĂ€hlt aber beispielsweise auch die grĂŒn-schimmernde Krötengoldfliege (Lucilia bufonivora). Diese Schmeißfliegenart legt in den Sommermonaten ihre Eier am Hinterkopf bzw. auf dem RĂŒcken von Amphibien, insbesondere von Erdkröten, ab. Die bereits nach zwei bis drei Tagen schlĂŒpfenden Larven kriechen zur Schnauze der Kröte und dringen ĂŒber die Nasenlöcher in den Nasen-Rachen-Raum ein. Hier fressen sich die Parasiten durch das Kopfgewebe und deformieren die vordere Kopfpartie des befallenen Tieres bis zur Unkenntlichkeit. Nach einigen Tagen geht die Kröte daran in der Regel zugrunde und die Maden vollenden an dem Kadaver ihre Entwicklung zur Schmeißfliege. Es ist unklar, in welchem Ausmaß diese Parasitose bei Erdkröten auftritt und ihre BestĂ€nde beeinflusst. Meist gelingen nur Zufallsbeobachtungen von tagaktiven, orientierungslosen Exemplaren mit – je nach Entwicklungsstadium – mehr oder weniger auffĂ€llig deformiertem bis zerstörtem Schnauzenbereich.cite-ref-13[13]

Ein weiterer Parasit ist der Plattegel (Hemiclepsis marginata), der bei Kröten Blut saugt, bis diese sterben.

Unter den SĂ€ugetieren ist besonders der Iltis zu erwĂ€hnen, der in Erdkröten-Laichgesellschaften manchmal regelrechte Massaker anrichtet, indem er die Tiere in großen Mengen verletzt oder tötet und anschließend einzeln oder aufgehĂ€uft am Ufer zurĂŒcklĂ€sst.

Angriffe von KrĂ€hen (Corvus spp.) auf Erdkröten fĂŒhrten durch die natĂŒrliche Abwehrreaktion der Kröten 2005 zu Krötenexplosionen in Hamburg.

Mittlerweile wird die Erdkröte immer hĂ€ufiger und intensiver Opfer von WaschbĂ€ren. Das geschieht besonders wĂ€hrend der Laichperiode an den GewĂ€ssern. So wird gezielt die giftige Krötenhaut von den WaschbĂ€ren geschĂ€lt, welche den Abwehrmechanismus der Erdkröten umgeht. Beobachtungen aus Osthessen an einem Weiher zeigten, dass in einer Stunde ĂŒber 400 Erdkröten auf diese Weise getötet wurden.cite-ref-14[14]

GefÀhrdung und Schutz

ErdkrötenbestĂ€nde werden insbesondere durch die Zerschneidung ihrer LebensrĂ€ume mittels Straßen bedroht. Bei ihren alljĂ€hrlichen Wanderungen, insbesondere vom Winterquartier zum LaichgewĂ€sser und spĂ€ter von dort zum Sommerlebensraum, erleiden sie ĂŒberall in Mitteleuropa hohe Verluste durch den Kraftfahrzeugverkehr. Viele Amphibien, darunter auch Erdkröten, fallen in ungesicherte KellerschĂ€chte und verhungern oder vertrocknen dort. Ein großes Problem sind auch die Gullys der öffentlichen StraßenentwĂ€sserung. Frösche, Kröten und Molche gelangen durch die Schlitze der Kanaldeckel in die SchĂ€chte und werden ĂŒber das Abwassernetz verdriftet oder verenden im Schmutzfangkorb – spĂ€testens dann, wenn der Unrat abgepumpt wird.

Gesetzlicher Schutzstatus (Auswahl)cite-ref-15[15]

‱ Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL): nicht aufgefĂŒhrt
‱ Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV): nicht gesondert aufgefĂŒhrt. aber: alle europĂ€ischen Lurche sind besonders geschĂŒtzt
‱ Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG): ĂŒber die Bundesartenschutzverordnung „besonders geschĂŒtzt“ (§7 Abs. 2 Nr. 13)

Nationale Rote Liste-Einstufungen (Auswahl)cite-ref-16[16]

‱ Rote Liste Bundesrepublik Deutschland: nicht gefĂ€hrdet
‱ Rote Liste Österreichs: NT (GefĂ€hrdung droht)
‱ Rote Liste der Schweiz: VU (entspricht: gefĂ€hrdet)

An vielen Straßen werden mittlerweile Schutzmaßnahmen zugunsten wandernder Erdkröten und anderer Lurcharten durchgefĂŒhrt. Dies können zeitlich begrenzte „KrötenzĂ€une“ aus Plastik sein, an denen die anwandernden Tiere entlanglaufen, bis sie in Sammeleimer fallen und von Helfern ĂŒber die Straße getragen werden. Diese KrötenzĂ€une stehen in der Regel nur wĂ€hrend der An- und Abwanderung der Alttiere, in einigen FĂ€llen auch zur Zeit der wandernden metamorphosierten Jungkröten im Juni bis August. Manche Straßen werden fĂŒr die Zeit der Hauptwanderungen auch eigens gesperrt. Es werden ferner ErsatzlaichgewĂ€sser angelegt, die so positioniert sind, dass die Tiere keine vielbefahrenen Straßen mehr ĂŒberqueren mĂŒssen. Die ortstreuen Erdkröten mĂŒssen allerdings ein neues GewĂ€sser erst einmal akzeptieren. Schließlich werden bei Straßenaus- oder -neubauten auch TierdurchlĂ€sse (Krötentunnel) unter der Fahrbahn eingebaut, zu denen die Kröten mittels fest installierter Leiteinrichtungen geleitet werden. In Nordrhein-Westfalen waren bei Schutzmaßnahmen aus finanziellen GrĂŒnden in 78 % temporĂ€re FangzĂ€une eingesetzt sowie 13 % Krötentunnel und zu 9 % Straßensperrungen.cite-ref-17[17]

Gerade in Landschaften, deren Lebensraumstrukturen etwa durch WiedervernĂ€ssung und Sukzessionsprozesse stark verĂ€ndert werden, kann die Schaffung von neuen LaichgewĂ€ssern in sicheren AbstĂ€nden zu befahrenen Straßen im Gegensatz zu stationĂ€ren Amphibienschutzanlagen eine prĂŒfbare Alternative fĂŒr den Amphibienschutz sein. Hier besteht die Möglichkeit, nicht nur verbesserte Laichplatzbedingungen gegenĂŒber dem ursprĂŒnglichen LaichgewĂ€sser zu schaffen (Fischfreiheit, bessere Besonnung), sondern auch bisher nicht besiedelte LandlebensrĂ€ume fĂŒr die Tiere zu erschließen. Auch die relativ laichplatztreue Erdkröte meistert die Annahme solch neu geschaffener GewĂ€sser mittels ökologischer PlastizitĂ€t. Das Zwangsablaichen einzelner Paare in LaichkĂ€figen kann zusĂ€tzlich unterstĂŒtzend wirken. Durch kĂŒnstliches Altern (Strukturanreicherung durch Einbringen von Laichsubstrat wie Ästen und Schilfschnitt) kann die Annahme neuer GewĂ€sser weiter beschleunigt werden.

Kulturgeschichte

Die Kröte galt bis ins Mittelalter als hĂ€sslichstes Tier der Schöpfung (vgl. 3. Buch Mose 11, 29). Sie liebt feuchte, dunkle Orte und misst die Erde mit ihren Beinen, da sie nicht teilen will. Sie kann den Teufel verkörpern, aber auch einen schĂŒtzenden Hausgeist. Es existiert keine klare Unterscheidung zwischen der Kröte oder Unke und dem meist mĂ€nnlich gedachten Frosch, im ErzĂ€hlgut besteht auch eine enge AffinitĂ€t zur ebenfalls giftigen Schlangecite-ref-18[18] (siehe Grimms Kinder- und HausmĂ€rchen 105 MĂ€rchen von der Unke, auch KHM 13, 29, 63, 107a, 127, 135, 145, 165, 181). Sie fand in Hexensalben wie auch in der Heilkundecite-ref-19[19]cite-ref-20[20]cite-ref-21[21] Verwendung, wobei sowohl das Krötengift als auch das Krötenschmalz (das ausgelassene Fett von Kröten-Arten)cite-ref-22[22] in Rezepten zu finden ist. Man stellte sich den weiblichen Uterus als Kröte vor, die im Körper auf- und abhĂŒpfen konnte (Hysterie), worauf manche Votivgaben in (Erd-)Krötenform zurĂŒckzufĂŒhren sind.cite-ref-23[23] In der Homöopathie wird Bufo rana bei geistiger Benommenheit mit MigrĂ€ne und KrĂ€mpfen verwendet.cite-ref-24[24]

In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wurden Erdkröten neben anderen Froschlurchen fĂŒr den Galli-Mainini-Test zur Feststellung der Schwangerschaft bei Menschen eingesetzt. So wurde der Morgenurin oder das Blutplasma einer Frau in die LymphsĂ€cke am RĂŒcken einer mĂ€nnlichen Erdkröte injiziert. Nach 12 bis 24 Stunden wurde eine Probe der KloakenflĂŒssigkeit ausgestrichen und mikroskopiert. Wenn in diesem Ausstrich Spermien sichtbar waren, war die Frau schwanger. Ausgelöst wird die Spermatogenese der Kröte durch das Schwangerschaftshormon hCg ein.cite-ref-25[25]

Literatur

‱ Dieter Glandt, Norbert Schneeweiß, Arno Geiger, Andreas Kronshage (Hrsg.): BeitrĂ€ge zum Technischen Amphibienschutz. (= Zeitschrift fĂŒr Feldherpetologie. Supplement 2). Bielefeld 2003, ISBN 3-933066-16-6.
‱ Rainer GĂŒnther, Arno Geiger: Erdkröte – Bufo bufo (Linnaeus, 1758). In: R. GĂŒnther (Hrsg.): Die Amphibien und Reptilien Deutschlands. Gustav Fischer Verlag, Jena 1996, ISBN 3-437-35016-1.
‱ Hans Heusser: Über die Beziehungen der Erdkröte (Bufo bufo L.) zu ihrem Laichplatz. Teil I In: Behaviour. Band 12, Brill, Leiden 1958, ISSN 0005-7959, S. 208–232.
‱ Hans Heusser: Über die Beziehungen der Erdkröte (Bufo bufo L.) zu ihrem Laichplatz. Teil II. In: Behaviour. Band 16, Brill, Leiden 1960, ISSN 0005-7959, S. 93–109.
‱ Joachim Kuhn: Lebensgeschichte und Demographie von Erdkrötenweibchen Bufo bufo bufo (L.). In: Zeitschrift fĂŒr Feldherpetologie. Band 1, Westarp, Magdeburg 1994, ISBN 3-89432-493-7, ISSN 0946-7998, S. 3–87.
‱ Josef Brzoska, Hans Schneider: Modification of prey-catching behavior by learning in the common toad (Bufo b. bufo (L.), Anura, Amphibia): Changes in responses to visual objects and effects of auditory stimuli. In: Behavioural Processes. Band 3, 1978, S. 125–136.
‱ Hans Schneider, Ulrich Sinsch: Calls and calling behaviour of the common toad Bufo b. bufo, in Hungary and a comparison with the advertisement call of the giant toad, Bufo b. spinosus. In: Zeitschrift fĂŒr Feldherpetologie. Band 11, 2004, S. 187–201.
‱ Ulrich Sinsch, Hans Schneider, David N. Tarkhnishvili: Bufo bufo Superspezies – Erdkröten-Artenkreis. In: Kurt Grossenbacher (Hrsg.): Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas. Band 5/II: Froschlurche (Anura) II (Hylidae, Bufonidae). Aula-Verlag, Wiebelsheim 2009, S. 191–335.

Weblinks

Commons

: Erdkröte (

Bufo bufo

)

– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Erdkröte

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Fotos der Erdkröte bei www.herp.it
‱ Bufo bufo in der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten der IUCN 2009. (Engl.; unter anderem mit Verbreitungskarte)
‱ Informationen und Fotos auf www.herpetofauna.at
‱ Datenbank "Amphibian Species of the World" (englisch)
‱ ArtenportrĂ€t Erdkröte bei www.nabu.de
‱ Infos bei www.amphibienschutz.de
‱ Informationen zur Erdkröte in der Schweiz, Koordinationsstelle fĂŒr Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (karch)
‱ Infos bei www.herpetofauna-nrw.de
‱ Erdkröten-O-Töne
‱ Videos zur Erdkröte herausgegeben vom Institut fĂŒr den Wissenschaftlichen Film. Bereitgestellt im AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek.

Einzelnachweise

cite-note-glandt2010-11. ↑ Dieter Glandt: Taschenlexikon der Amphibien und Reptilien Europas. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2010, ISBN 978-3-494-01470-8.
cite-note-22. ↑ R. F. Inger: Bufo of Eurasia. In: W. F. Blair (Hrsg.): Evolution in the Genus Bufo. University of Texas Press, Austin/London 1972, ISBN 0-292-72001-7, S. 102–118.
cite-note-33. ↑ AMNH - American Museum of Natural History: Amphibian Species of the World
cite-note-44. ↑ S. Litvinchuk, L. Borkin, D. V. Skorinov, J. M. Rosanov: A new species of common toads from the Talysh mountains, south-eastern Caucasus: genome size, allozyme, and morphological evidences. In: Russian Journal of Herpetology. Band 15, 2008, S. 19–43.
cite-note-55. ↑ Jan W. Arntzen, John W. Wilkinson, Roland ButĂŽt, ĂĂ±igo MartĂ­nez-Solano: A new vertebrate species native to the British Isles: Bufo spinosus Daudin, 1803 in Jersey. In: Herpetological Journal. Band 24, Nr. 4, 2014, S. 2099–2216.
cite-note-66. ↑ E. Recuero, D. Canestrelli, J. Vörös, K. SzabĂł, N. A. Poyarkov, J. W. Arntzen, J. Crnobrnja-Isailovic, A. A. Kidov, D. Coga˘lniceanu, F. P. Caputo, G. Nascetti, I. MartĂ­nez-Solano: Multilocus species tree analyses resolve the radiation of the widespread Bufo bufo species group (Anura, Bufonidae). In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 62, 2012, S. 71–86, doi:10.1016/j.ympev.2011.09.008.
cite-note-77. ↑ J. Garcia-Porta, S. N. Litvinchuk, P. A. Crochet, A. Romano, P. H. Geniez, M. Lo-Valvo, P. Lymberakis, S. Carranza: Molecular phylogenetics and historical biogeography of the west-palearctic common toads (Bufo bufo species complex). In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 63, 2012, S. 113–130, doi:10.1016/j.ympev.2011.12.019.
cite-note-88. ↑ J. Arntzen, J. McAtear, E. Recuero, J. Ziermann, A. Ohler, J. van Alphen, I. Martínez-Solano: Morphological and genetic differentiation of Bufo toads: two cryptic species in Western Europe (Anura, Bufonidae). In: Contributions to Zoology. Band 82, 2013, S. 147–169, doi:10.1163/18759866-08204001.
cite-note-99. ↑ Natalija Čađenović, Tanja Vukov, Ester Popović, Katarina Ljubisavljević: Morphological differentiation of the common toad Bufo bufo (Linnaeus, 1758) in the central part of the Balkan Peninsula. In: Archives of Biological Sciences. Band 65, Nr. 2, 2013, S. 685–695, doi:10.2298/ABS1302685C.
cite-note-1010. ↑ Inigo Martinez-Solano, Elena G. Gonzalez: Patterns of gene flow and source-sink dynamics in high altitude populations of the common toad Bufo bufo. In: Biological Journal of the Linnean Society. Band 95, 2008, S. 824–839, doi:10.1111/j.1095-8312.2008.01098.x.
cite-note-1111. ↑ FrĂŒhaufsteher in frostiger Zeit: Die Erdkröte BUND, Hessen, abgerufen am 1. September 2024
cite-note-1212. ↑ Andreas Nöllert, Christel Nöllert: Die Amphibien Europas. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-06340-2.
cite-note-1313. ↑ Thomas Kordges: Starker Befall der Erdkröte (Bufo bufo) durch die Krötengoldfliege (Lucilia bufonivora MONIEZ, 1876). In: Zeitschrift fĂŒr Feldherpetologie. Band 7, Laurenti-Verlag, Bochum/Bielefeld 2000, ISSN 0946-7998, S. 211–218.
cite-note-1414. ↑ WaschbĂ€r bedroht isolierte Amphibienpopulation, Artikel vom 24. Mai 2022, aufgerufen am 31. Mai 2023.
cite-note-1515. ↑ Erdkröte bei www.wisia.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.wisia.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-1616. ↑ Online-Übersicht bei www.amphibienschutz.de
cite-note-1717. ↑ Arno Geiger, Klaus Weddeling: Amphibienschutzmaßnahmen an Straßen. In: Arbeitskreis Amphibien und Reptilien in Nordrhein-Westfalen: Handbuch der Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalens. Band 2, Bielefeld 2011, S. 1190–1206.
cite-note-1818. ↑ Jacques Berlioz: Kröte. In: EnzyklopĂ€die des MĂ€rchens. Band 8, 1996, S. 494–499.
cite-note-1919. ↑ Viktor Fossel: Von der Heilkraft der Kröte in den Schriften Ă€lterer Ärzte. In: Sudhoffs Archiv. Band 8, 1915, S. 39–44.
cite-note-2020. ↑ Heinrich Marzell: Die Kröte als Pestmittel bei Paracelsus. In: Die medizinische Welt. Band 45, 1966, S. 2441–2443.
cite-note-2121. ↑ Rudolph Zaunick: Beitrag zur Geschichte der Heilkraft der Kröte. In: Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Band 15, 1916, S. 78 f.
cite-note-2222. ↑ JĂŒrgen Martin: Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 1991 (= WĂŒrzburger medizinhistorische Forschungen. Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation WĂŒrzburg 1990), S. 145.
cite-note-2323. ↑ Erwin Richter: Einwirkung medico-astrologischen Volksdenkens auf Entstehung und Formung des BĂ€rmutterkrötenopfers der MĂ€nner im geistlichen Heilbrauch. In: Sudhoffs Archiv. Band 42, 1958, S. 326–349; auch in: Elfriede Grabner (Hrsg.): Volksmedizin. Probleme und Forschungsgeschichte. (= Wege der Forschung. Band 63). Darmstadt 1967, S. 372–398.
cite-note-2424. ↑ Julius Mezger: Gesichtete Homöopathische Arzneimittellehre. 8. Auflage. Band 1, S. 350–352.
cite-note-2525. ↑ A. Halama: Über die SpezifitĂ€t des Galli-Mainini-Testes. In: Naturwissenschaften. Band 40, Nr. 20, 1953, S. 532–533, doi:10.1007/BF00628937.